Bad Essen. Sie führen dies auf eine schadhafte Stelle am Leitungsnetz, am Hausanschluss oder am Wasserzähler zurück. Das kann im Einzelfall natürlich vorkommen, meist aber liegt die Ursache für die wahrgenommene Feuchtigkeit in einem natürlichen Phänomen, es nennt sich
Sommerkondensation
Wir erinnern uns an unseren Physikunterricht: Je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. An heißen Sommertagen messen wir deshalb oft eine hohe Luftfeuchtigkeit. Kühlt diese Luft dann im Keller ab, überschreitet sie ihren Taupunkt, also die Temperatur, auf den sie abkühlen muss, damit der enthaltene Wasserdampf zu flüssigem Wasser kondensiert. Folge: Die Luft „schwitzt“ die überschüssige Feuchtigkeit aus.
Wir erleben den Effekt auch, wenn wir im Sommer ein kühles Getränk serviert bekommen: Die Luft kondensiert am Glas, das Glas beschlägt.
Wenn ihr also im Sommer in Kellerräumen feuchte oder nasse Stellen feststellt, liegt das in den meisten Fällen nicht an eventuellen Leckagen, sondern am großen Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur. Abhilfe schafft ihr am besten, indem ihr gut lüftet und so für einen gewissen Temperaturausgleich sorgt – auch wenn der Keller dann vielleicht nicht mehr so angenehm kühl ist.
Wenn ihr bei dem Thema unsicher seid oder dazu noch Fragen habt, ruft uns gerne an!



