Baumaßnahmen

Kreuzung des Mittellandkanals im Horizontalspülbohrverfahren

Wie bereits im Sommer berichtet, wird die im nordöstlichen Teil Bad Essens angesiedelte Ortschaft Heithöfen an die zentrale Schmutzwasserbeseitigung angeschlossen. Bisher gehörte Heithöfen zum dezentralen Bereich, d.h. die Abwasserbeseitigungspflicht oblag den jeweiligen Eigentümern und erfolgte über sog. Kleinkläranlagen. Das Angebot zum Anschluss an die zentrale Schmutzwasserbeseitigung wurde sehr gut angenommen, so dass die Arbeiten zur Herstellung von ca. 30 – 40 neuen Hausanschlüsse inzwischen bereits begonnen haben.

Der Anschluss an das öffentliche Kanalnetz ist nebenbei auch noch eine aktive Unterstützung eines verringerten Phosphat-Eintrages in die Oberflächengewässer und wird sich daher positiv auf Gewässer- und Grundwasserschutz in der Region auswirken.

Die Hauptdruckrohrleitung nördlich und südlich des MLK ist bereits in den vergangenen Wochen in offener Bauweise hergestellt worden. In dieser Woche startet die Unterquerung des MLK auf nördlicher Seite im Bereich „Driburg“ mittels sogenanntem Horizontalspülbohrverfahren in geschlossener Bauweise. Es wird 5 m unterhalb der Kanalsohle auf einer Gesamtlänge von 180 m gebohrt. Zunächst erfolgt die Pilotbohrung mit dem Bohrgestänge, danach wird ein Schutzrohr aus PE (DA 140 mm) eingezogen. Abschließend wird das Abwasserdruckrohr (DA 90 mm) in das Schutzrohr eingezogen.

Besonders zu beachten ist hierbei, dass der Wasserspiegel des MLK deutlich über dem umliegenden Gelände liegt. Das bedeutet bei einer unbeabsichtigten Bohrung in die Kanalsohle könnte der Kanal „auslaufen“, da Start- und Zielgrube unterhalb des Wasserspiegels liegen würden. Daher werden Start- und Zielpodeste aus Sand erbaut, wie auf den Fotos oben zu erkennen ist. Diese Podeste liegen oberhalb des Wasserspiegels, so kann ein evtl. „Auslaufen“ des Kanals bei Auftreten von Undichtigkeiten im Zuge der Bohrung verhindert werden. (Darstellung: Längsprofil Kreuzung MLK)

Nach Inbetriebnahme der neuen Druckleitung wird das Abwasser dann künftig von Heithöfen über das Pumpwerk „Fiesteler Weg“ der Ortschaft Wimmer zur Kläranlage nach Wittlage geleitet.

Neue Trinkwasserleitung zwischen Ostercappeln und Belm

Der Wasserverband Wittlage ist seit 2018 für die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Belm zuständig.
Zur optimalen Verteilung der Wasserressourcen im Verbandsgebiet, insbesondere auch vor dem Hintergrund der extremen und andauernden Trockenperioden in den vergangenen Jahren, wird eine Verbindungsleitung unseres bestehenden Wassernetzes in der Gemeinde Ostercappeln (OT Haaren) zum Versorgungsbereich in der Gemeinde Belm (OT Vehrte) hergestellt.

In dieser Woche wird in Haaren mit dem Bau der Verbindungstrasse entlang der L 109 begonnen.
Die neue Trinkwasserleitung (PE DA 250) mit einer Gesamtlänge von 1.200 m soll bis zum Jahresende fertiggestellt sein und wird in Höhe des Bahnhofes Vehrte an das dort vorhandene Leitungsnetz angeschlossen.

 

Sanierung der Trinkwasserleitung in Bohmte / Gartenstraße

Die Trinkwasserleitung in der Bohmter Gartenstraße wird saniert, der WV Wittlage ersetzt die rund 60 Jahre alten Rohre durch eine moderne Polyethylenleitung (DA 110). Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten auf einer Länge von ca. 300 m durchgeführt. Die Arbeiten haben heute begonnen und werden rund sechs Wochen andauern.

Durch Absperrungen und den Einsatz unserer Baufahrzeuge kann es zu Beeinträchtigungen in der Verkehrsführung kommen, wir bitten um Ihr Verständnis. Der Wasserverband stellt sicher, dass die Auffahrten zu den Grundstücken jederzeit zugänglich bleiben.

Die Trinkwasserversorgung in der Gartenstraße wird im Laufe der Bauarbeiten kurzzeitig unterbrochen,
um die neue Leitung an das bestehende Leitungsnetz anzuschließen.
Die betroffenen Haushalte werden jedoch rechtzeitig per Handzettel informiert, um sich entsprechend darauf einzustellen. 

 

Sanierung in Belm - vorübergehend kein Trinkwasser

Der Wasserverband Wittlage wechselt am Dienstag, 18. August, eine Schieberstellung der Trinkwasserleitung an der Lindenstraße. Wegen dieser dringenden Sanierungsarbeit haben mehrere Haushalte in der Gemeinde zwischen 13 und 17 Uhr kein Trinkwasser. Betroffen sind die Anwohner östlich der Hausnummern 66 und 77 in der Lindenstraße sowie die Haushalte in den Straßen Bruchweg, Im Diekfeld, Wellenstraße, Sandgrube, Burhaskweg, Oberfeldsweg, Kühler Kamp, Grambergweg, An der Landwehr, Darumer Straße, Am Schmiedebrink, Auf der Egge, Krämerweg, Halter Weg, Jeggener Straße, Wellinger Weg, Zum Ossenbrock, Auf der Haakheide, Am Stiebach und Am Wellinger Berg.

Neues Regenrückhaltebecken in Haaren

Zurzeit erfolgen die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Bergfrieden“ in Ostercappeln-Haaren.
Am Montag, 3. August 2020, hat der Wasserverband Wittlage mit den Erdarbeiten für das zum Baugebiet gehörende Regenrückhaltebecken begonnen. Es liegt unterhalb des Baugebietes – in Sichtweite der B 51. 

Das Regenrückhaltebecken erhält ein Stauvolumen von 1.700 m3 und hat die Aufgabe, das aus dem Baugebiet durch die geplante Versiegelung schneller und stärker abfließende Regenwasser zwischenzuspeichern und nur mit einer kleinen Auslauföffnung gedrosselt in die anschließenden Gräben weiterzuleiten. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Gräben bei Starkregen vor Hochwasser geschützt sind und Überschwemmungsschäden minimiert werden.

Das Becken ist als sogenanntes Trockenbecken konzipiert, das heißt es soll nach Regenfällen immer wieder langsam leerlaufen. Es gibt eine Ausnahme: In einem Teilbereich ist eine Tiefwasserzone geplant, die eine ständige Wasserreserve für Löschwasserzwecke vorhalten soll. Über einen Ansaugstutzen kann die Feuerwehr im Einsatzfall Löschwasser entnehmen, falls das Leitungsnetz der öffentlichen Wasserversorgung zeitgleich ausfallen oder nicht ausreichen sollte. Brandschutzvorschriften verlangen diese Art der „netzunabhängigen“ Löschwasserbevorratung immer stärker.

Die Tiefwasserzone muss nach DIN-Normen mindestens 2 m tief sein. Aus Sicherheitsgründen wird das Gelände umzäunt, etwa damit spielende Kinder nicht in die Nähe der Tiefwasserzone gelangen.

Rohrbruch in Ostercappeln

Bei Bauarbeiten an der Bremer Straße ist es am gestrigen Montag um ca. 22 Uhr auf Höhe des St.-Raphael-Krankenhauses zu einem Rohrbruch gekommen. Wegen des Druckabfalls hatten zeitweise Haushalte in verschiedenen Ortsteilen kein Wasser. Der WV Wittlage bedauert das und bemüht sich, das Problem bis zum heutigen Mittag zu beheben. Die Reparatur der Straßenoberfläche wird voraussichtlich bis zum Ende der Woche dauern. 

Anschluss an Schmutzwasserbeseitigung in Heithöfen

Der WV Wittlage schließt die Bad Essener Ortschaft Heithöfen an die öffentliche Schmutzwasserkanalisation an. Dafür verlegen die Mitarbeiter des Wasserverbands am Fiesteler Weg eine Abwasserdruckrohrleitung auf einer Strecke von 3.500 m. Die Leitungen aus Polyethylen haben einen Durchmesser von 63 mm bis 90 mm. Die Verlegung erfolgt hauptsächlich in offener Bauweise. Lediglich in direkter Ortslage und bei der Unterquerung des Mittellandkanals wird die Abwasserdruckrohrleitung in geschlossener Bauweise im sogenannten Horizontalspülbohrverfahren verlegt. Dafür wird ein Schacht für die Leitung zwischen der Start- und Zielgrube gebohrt, so dass keine Öffnung der Oberflächen erforderlich ist. Die Grundstücke werden über ein Druckentwässerungssystem aus einem Pumpenschacht mit separater Steuerung und Schneidradpumpe erschlossen. Das Abwasser wird über eine weitere Leitung zur Kläranlage Wittlage gepumpt und dort gereinigt. 

Mitverlegung Wasserleitung in Bohmte

Bis voraussichtlich Ende Juli dauern die Bauarbeiten an der Straße "Am Steinbrink" in Bohmte. Die Firma Nordhoff verlegt dort im Auftrag der Westnetz eine neue Gasleitung in der Größe PE DN 100. Der Wasserverband Wittlage nutzt die Bauarbeiten für eine Mitverlegung und erneuert die darunter liegende Wasserleitung. Die alte Astbestzementleitung, die mehr als ein halbes Jahrhundert alt ist, wird gegen eine Polyethylenleitung (PE da 160) ausgewechselt. Fünf Haushalte liegen an der ca. 260 Meter langen Baustrecke.

Neue Trinkwasserleitung für die Wittlager Straße

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang haben die Trinkwasserleitungen in der Wittlager Straße im Bad Essener Ortsteil Brockhausen zuverlässig ihren Dienst getan. Doch mehrere Rohrbrüche in den vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Leitungen in die Jahre gekommen sind. Der Wasserverband Wittlage tauscht deshalb die Asbestzement-Rohre aus den 1960er-Jahren gegen moderne Polyethylen-Leitungen mit einem Durchmesser von 160 mm aus. Die neue Leitung liefert auf insgesamt 473 Metern frisches Nass für 17 Häuser. Im Zuge der Baumaßnahmen werden außerdem einige Hausanschlüsse erneuert. Die Arbeiten sind in fünf Bauabschnitte unterteilt und dauern voraussichtlich bis in die erste Juli-Woche. 

Anschrift

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Im Westerbruch 67
49152 Bad Essen


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