Das Fass von Lintorf: Bau des Trinkwasserspeichers geht zügig voran

Der Bau der beiden Trinkwasserspeicher in Lintorf geht zügig voran. Nachdem die Bodenplatte für die Gebäudehülle gegossen und Letztere errichtet worden war, konnte vergangene Woche mit dem Kernstück der Anlage, dem Bau der beiden Behälter begonnen werden.

Schon von Weitem waren die hohen Autokräne zu sehen, mit deren Hilfe die vorgefertigten Bauteile von den Lkw an Ort und Stelle verbracht wurden. Pro Speicher galt es, 15 Betonelemente aufzustellen. Jedes davon ist 2,8 Meter breit und 8 Meter hoch und wiegt 11 Tonnen. Die Elemente wurden mit einem Spezialtransporter angeliefert – auf der langen Kante liegend, da der Transport sonst Überbreite gehabt hätte. Zusammengesetzt ergeben die Bauteile das Rund des Speichers. Wie bei einem Fass werden die Teile nebeneinandergesetzt und anschließend waagerecht verspannt – nur dass unser „Fass“ 14 Meter Durchmesser besitzt.

Am jeweils letzten Element, das eingesetzt wird, befinden sich die Spannschlösser, über die der jeweilige Behälter vorgespannt wird. In jedem Element sind nämlich exakt positionierte Durchlässe eingearbeitet, durch die am Ende des Aufbaus Spannstähle getrieben werden. Diese werden alsdann mit enormem Zug bis zur Streckgrenze gespannt, wodurch der Behälter fest verschlossen ist – wiederum vergleichbar mit den Reifen eines Fasses. 26 Spannstähle werden pro Speicher verspannt. Jeder davon ist 24 mm im Durchmesser und hat eine Länge von rund 43 Metern – macht also insgesamt 2,2 Kilometer Stahlseil, die für zuverlässige Stabilität und Dichtigkeit der Behälter sorgen. Das Verspannen erfolgt mit absoluter Sorgfalt und nimmt mehr Zeit in Anspruch als das Errichten der Bauelemente selbst.

Noch bevor in den Behältern jeweils die Sohle gegossen wird, ist dort schon eine Aussparung vorgesehen. Hier, an der tiefsten Stelle des Speichers, wird später der Entnahmepunkt für das Trinkwasser liegen. Dies ermöglicht es, die Speicher möglichst effektiv auszunutzen und erleichtert später die Reinigung. Nachdem die Verspannung der Bauteile erfolgt ist, wird das Zugangsloch für den Entnahmepunkt zugeschalt und in jedem der beiden Behälter dessen Bodenplatte mit zusätzlicher Armierung gegossen. Die Bodenplatten werden, wie beschrieben, mit erheblichem Gefälle zum Entnahmepunkt gefertigt. Anschließend wir die Decke erstellt, wiederum in einzelnen Segmenten entsprechend der seitlichen Bauelemente. Eine mittige Betonstütze von ca. 30 Zentimetern Durchmesser sorgt für zusätzliche Standfestigkeit. Die Behälterkammern lassen sich später über die Fenster in der Behälterwand kontrollieren; zum späteren Betreten wurde eine druckwasserdichte Tür verbaut.

Alle Arbeiten liegen voll im Zeitplan, sodass mit der Fertigstellung der Behälter Anfang November gerechnet werden kann. Sodann kann die Befüllung der Behälter für die Dichtheitsprüfung erfolgen. Zum Schluss der Baumaßnahme wird die Gebäudehülle fertiggestellt sowie Technik und Rohrleitungen montiert. Die Inbetriebnahme soll im ersten Quartal 2022 erfolgen.

Druck und Zug für die Trinkwasserversorgung: Bau des Speichers Lintorf voll im Zeitplan

Es geht voran: Inzwischen ist an unserer Baustelle in Lintorf die Bodenplatte gegossen, die den neuen Trinkwasserbehälter tragen wird. Dieser Tage werden bereits im unteren Teil des Gebäudes die Außenwände errichtet.

1.000 Kubikmeter Wasser fasst ein Speicher, allein seine Füllmenge ergibt also 1.000 Tonnen Gewicht. Hinzu kommt das Gewicht der beiden Betonbehälter selbst, welches bei jeweils 345 Tonnen liegt. Wenn man das Eigengewicht der Bodenplatte von 645 Tonnen sowie Dach und Wände der den Speicher umgebenden Halle von 220 Tonnen hinzurechnet, kommt man auf rund 3555 Tonnen, die auf Lintorfer Erde ruhen.

Eine ganz schön große Last, bei der erhebliche Kräfte wirken. Und so ist nicht nur die Dicke der Betonbodenplatte für die Statik maßgeblich, sondern auch die Stärke der Armierung, die die Zugkraft und die daraus resultierende Biegung dieser Last halten muss. Beton allein kann das nicht leisten, es muss schon Stahlbeton sein. Hierfür kommen Stäbe von 16 Millimetern Dicke und mehr zum Einsatz, die in Abständen von bis zu vier Zentimetern verlegt werden.

Alles in allem ein herausforderndes Bauwerk für Planer, Statiker und ausführende Unternehmen, welches aber voll im Zeitplan liegt: Mitte Oktober sollen die Behälter aufgestellt werden, im kommenden Frühjahr wird der Speicherbau fertiggestellt sein.

Wartungsarbeiten im Belmer Wasserwerk – Druckschwankungen möglich

Am Sonntag, 25. Juli, führt der Wasserverband Wittlage zwischen 20 und 24 Uhr wichtige Wartungsarbeiten im Wasserwerk Belm durch. Dadurch kann es im gesamten Gemeindegebiet während dieser Zeit zu Druckschwankungen im Wasserversorgungsnetz kommen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Sanierung des Wasserversorgungsnetzes in Rabber

Aufgrund notwendiger Sanierungsarbeiten an unseren Wasserversorgungsanlagen in Rabber kann es ab Mittwoch, 23. Juni 2021, zu kurzfristigen Unterbrechungen bzw. Druckschwankungen in der Wasserversorgung kommen. Im ersten Bauabschnitt erfolgt die Sanierung entlang des Brüchenweges vom Einmündungsbereich Buersche Straße/Schlömannstraße bis zur Straße „In der Maate“, es folgt der Abschnitt bis zur Straße „In den Brüchen“ und im letzten Bauabschnitt der Bereich bis zur Abknickung Brüchenweg.

Bei absehbaren länger andauernden Außerbetriebnahmen werden wir darüber einen Tag im Voraus informieren. Wir bitten, im Bedarfsfall einen entsprechenden Wasservorrat zu entnehmen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich acht Wochen in Anspruch nehmen. Die Verkehrsführung kann während der Sanierungsarbeiten durch Sperrungen und Baufahrzeuge beeinträchtigt sein. Für Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Wassermeister Herrn Wilhelm Tiemeyer, Telefon 0160/97237359.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Sanierungsarbeiten im Kanalnetz Nemden

Dieser Tage finden Sanierungsarbeiten an unserem Kanalnetz in Nemden statt. Saniert werden derzeit Bereiche in den Straßenzügen Kummetstraße, Gesmolder Straße, Zur Spitze und Zum Brandteich. 

Der dortige Schmutzwasserkanal wies Abplatzungen in der Lasur sowie teilweise Längs- und Querrisse auf, die wir bei einer Kamerabefahrung der Kanäle festgestellt haben. Der vorhandene Schmutzwasserkanal hat einen Durchmesser von DN 200 und besteht aus Steinzeug. Wir sanieren insgesamt 586,3 Meter der Schmutzwasserleitung im sogenannten Inlinerverfahren. Dabei wird in den vorhandenen Schmutzwasserkanal ein Inliner aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eingezogen der anschließend durch UV-Licht aushärtet. Dieser Inliner hat eine Wandstärke von 4 Millimetern. Dadurch werden die Rohrleitungen vor weiteren Abplatzungen dauerhaft geschützt und die erforderliche Rohrstatik garantiert. Ein weiterer entscheidender Vorteil des Verfahrens:  Es wird in geschlossener Bauweise durchgeführt, sprich: Es ist keine Öffnung der Oberflächen erforderlich.

Erweiterung und Sanierung des Regenwasserkanals in Brockhausen

Starkregenereignisse im vergangenen Jahr zeigten es: Wasser stand in den Vorgärten der Anwohner, der Kanal zur Aufnahme des Niederschlagswassers in Bad Essen-Brockhausen war zu klein geworden. Deshalb verlegt der Wasserverband Wittlage dieser Tage am nördlichen Ortsausgang hinter der Siedlungslage am Brockhauser Weg auf 250 Metern Länge einen neuen Regenwasserkanal. Sein Durchmesser beträgt 60 Zentimeter und ist damit 20 Zentimeter größer als der alte Kanal.

​​​​​​​Reparaturarbeiten am Trinkwasserleitungsnetz Vehrte

Der Wasserverband Wittlage nimmt in der 9. Kalenderwoche 2021 dringende Reparaturarbeiten am Trinkwasserleitungsnetz im Belmer Ortsteil Vehrte vor. Die Arbeiten werden von Montag, 1. März, bis Freitag, 5. März, ausgeführt.

Betroffen davon sind die Anwohner der Straßenzüge Vehrter Bergstraße (Hausnummer 42 bis 74), Steinweg, An der Harenburg, Seelhorst, Süntelring, Eichengrund (oberhalb der Straße Seelhorst, Hausnummern 1 bis 19 sowie 2 bis 28), Wittekindsweg (oberhalb der Straße Seelhorst, Hausnummern 38 bis 65), Boekenhorst und Engelriede.

Während der Arbeiten kann es in diesen Bereichen zu Druckschwankungen in der Trinkwasserversorgung kommen; am Mittwoch, 3. März, auch zu kurzzeitigen Unterbrechungen der Versorgung. Außerdem wird die Verkehrslage während der Bauphase durch Baufahrzeuge sowie durch Einschränkungen der Verkehrsführung und der Parkmöglichkeiten beeinträchtigt sein.

Erschließung von drei Baugrundstücken in Holte

Im Bissendorfer Ortsteil Holte rollt derzeit der Bagger des Wasserverbandes Wittlage, der hier im Bereich „Holter Burg“ die Kanalrohre und
-anschlüsse für drei Baugrundstücke verlegt sowie eine Erschließungsstraße mit Wendehammer anlegt.

Das rund 3000 Quadratmeter große Gelände befindet sich in Hanglage an der Borgloher Straße.

Mit der Maßnahme, zu der die Erstellung von drei Hausanschlüssen und sechs Schächten für Schmutz- bzw. Niederschlagswasser gehört,
ergänzt und unterstützt der Wasserverband Wittlage die Gemeinde Bissendorf in ihrer Funktion als Erschließungsträger.

Unterhaltungsmaßnahmen an den Regenrückhaltebecken in der Gemeinde Bissendorf

Dieser Tage nimmt sich der Wasserverband Wittlage die acht Regenrückhaltebecken in der Gemeinde Bissendorf vor. Sie werden dabei von Wurzelwerk und allem, was ihre Funktionalität beeinträchtigen könnte, befreit. Denn bei einem Regenrückhaltebecken handelt es sich um ein technisches Bauwerk, das zur kurzfristigen Rückhaltung von Niederschlagswasser errichtet wurde. Es dient somit der Entlastung der Kanalisation bei starkem Regen.

Meist sind Regenrückhaltebecken harmonisch in die Landschaft eingepasst. Das führt aber auch über die Jahre dazu, dass sich Gehölzanpflanzungen in die Becken ausdehnen. Auch Schilf und Röhricht wachsen in die Becken ein. All dies reduziert das Fassungsvermögen der Becken und kann darüber hinaus deren Zu- und Abläufe behindern.

Ein Regenrückhaltebecken ist kein Biotop, es dient unserer Sicherheit bei Starkregen. Schließlich möchten wir möglichst keine überfluteten Straßen und Keller.

Herstellung von Hausanschlüssen in Heithöfen

Der Anschluss der Haushalte in Heithöfen an die zentrale Schmutzwasserbeseitigung geht voran:

Ende November war die Hauptdruckrohrleitung erstellt und dazu in einer spektakulären Aktion, einer sogenannten Horizontalspülbohrung, der Mittellandkanal unterquert worden.

Jetzt werden die einzelnen Flurstücke, auf denen das Abwasser bislang noch über Kleinkläranlagen entsorgt wurde und deren Eigentümer das Angebot des Wasserverbandes Wittlage zum Anschluss an die zentrale Abwasserbeseitigung angenommen hatten, angeschlossen. Auch erfolgt auf diese Weise die Abwasserbeseitigung für das in Heithöfen neu erschlossene Baugebiet „Am Reiterhof“ mit acht Bauplätzen.

Insgesamt erstellt der Wasserverband mit der aktuellen Maßnahme in Heithöfen rund 40 neue Hausanschlüsse.

Kreuzung des Mittellandkanals im Horizontalspülbohrverfahren

Wie bereits im Sommer berichtet, wird die im nordöstlichen Teil Bad Essens angesiedelte Ortschaft Heithöfen an die zentrale Schmutzwasserbeseitigung angeschlossen. Bisher gehörte Heithöfen zum dezentralen Bereich, d.h. die Abwasserbeseitigungspflicht oblag den jeweiligen Eigentümern und erfolgte über sog. Kleinkläranlagen. Das Angebot zum Anschluss an die zentrale Schmutzwasserbeseitigung wurde sehr gut angenommen, so dass die Arbeiten zur Herstellung von ca. 30 – 40 neuen Hausanschlüsse inzwischen bereits begonnen haben.

Der Anschluss an das öffentliche Kanalnetz ist nebenbei auch noch eine aktive Unterstützung eines verringerten Phosphat-Eintrages in die Oberflächengewässer und wird sich daher positiv auf Gewässer- und Grundwasserschutz in der Region auswirken.

Die Hauptdruckrohrleitung nördlich und südlich des MLK ist bereits in den vergangenen Wochen in offener Bauweise hergestellt worden. In dieser Woche startet die Unterquerung des MLK auf nördlicher Seite im Bereich „Driburg“ mittels sogenanntem Horizontalspülbohrverfahren in geschlossener Bauweise. Es wird 5 m unterhalb der Kanalsohle auf einer Gesamtlänge von 180 m gebohrt. Zunächst erfolgt die Pilotbohrung mit dem Bohrgestänge, danach wird ein Schutzrohr aus PE (DA 140 mm) eingezogen. Abschließend wird das Abwasserdruckrohr (DA 90 mm) in das Schutzrohr eingezogen.

Besonders zu beachten ist hierbei, dass der Wasserspiegel des MLK deutlich über dem umliegenden Gelände liegt. Das bedeutet bei einer unbeabsichtigten Bohrung in die Kanalsohle könnte der Kanal „auslaufen“, da Start- und Zielgrube unterhalb des Wasserspiegels liegen würden. Daher werden Start- und Zielpodeste aus Sand erbaut, wie auf den Fotos oben zu erkennen ist. Diese Podeste liegen oberhalb des Wasserspiegels, so kann ein evtl. „Auslaufen“ des Kanals bei Auftreten von Undichtigkeiten im Zuge der Bohrung verhindert werden. (Darstellung: Längsprofil Kreuzung MLK)

Nach Inbetriebnahme der neuen Druckleitung wird das Abwasser dann künftig von Heithöfen über das Pumpwerk „Fiesteler Weg“ der Ortschaft Wimmer zur Kläranlage nach Wittlage geleitet.

Neue Trinkwasserleitung zwischen Ostercappeln und Belm

Der Wasserverband Wittlage ist seit 2018 für die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Belm zuständig.
Zur optimalen Verteilung der Wasserressourcen im Verbandsgebiet, insbesondere auch vor dem Hintergrund der extremen und andauernden Trockenperioden in den vergangenen Jahren, wird eine Verbindungsleitung unseres bestehenden Wassernetzes in der Gemeinde Ostercappeln (OT Haaren) zum Versorgungsbereich in der Gemeinde Belm (OT Vehrte) hergestellt.

In dieser Woche wird in Haaren mit dem Bau der Verbindungstrasse entlang der L 109 begonnen.
Die neue Trinkwasserleitung (PE DA 250) mit einer Gesamtlänge von 1.200 m soll bis zum Jahresende fertiggestellt sein und wird in Höhe des Bahnhofes Vehrte an das dort vorhandene Leitungsnetz angeschlossen.

 

Sanierung der Trinkwasserleitung in Bohmte / Gartenstraße

Die Trinkwasserleitung in der Bohmter Gartenstraße wird saniert, der WV Wittlage ersetzt die rund 60 Jahre alten Rohre durch eine moderne Polyethylenleitung (DA 110). Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten auf einer Länge von ca. 300 m durchgeführt. Die Arbeiten haben heute begonnen und werden rund sechs Wochen andauern.

Durch Absperrungen und den Einsatz unserer Baufahrzeuge kann es zu Beeinträchtigungen in der Verkehrsführung kommen, wir bitten um Ihr Verständnis. Der Wasserverband stellt sicher, dass die Auffahrten zu den Grundstücken jederzeit zugänglich bleiben.

Die Trinkwasserversorgung in der Gartenstraße wird im Laufe der Bauarbeiten kurzzeitig unterbrochen,
um die neue Leitung an das bestehende Leitungsnetz anzuschließen.
Die betroffenen Haushalte werden jedoch rechtzeitig per Handzettel informiert, um sich entsprechend darauf einzustellen. 

 

Sanierung in Belm - vorübergehend kein Trinkwasser

Der Wasserverband Wittlage wechselt am Dienstag, 18. August, eine Schieberstellung der Trinkwasserleitung an der Lindenstraße. Wegen dieser dringenden Sanierungsarbeit haben mehrere Haushalte in der Gemeinde zwischen 13 und 17 Uhr kein Trinkwasser. Betroffen sind die Anwohner östlich der Hausnummern 66 und 77 in der Lindenstraße sowie die Haushalte in den Straßen Bruchweg, Im Diekfeld, Wellenstraße, Sandgrube, Burhaskweg, Oberfeldsweg, Kühler Kamp, Grambergweg, An der Landwehr, Darumer Straße, Am Schmiedebrink, Auf der Egge, Krämerweg, Halter Weg, Jeggener Straße, Wellinger Weg, Zum Ossenbrock, Auf der Haakheide, Am Stiebach und Am Wellinger Berg.

Neues Regenrückhaltebecken in Haaren

Zurzeit erfolgen die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Bergfrieden“ in Ostercappeln-Haaren.
Am Montag, 3. August 2020, hat der Wasserverband Wittlage mit den Erdarbeiten für das zum Baugebiet gehörende Regenrückhaltebecken begonnen. Es liegt unterhalb des Baugebietes – in Sichtweite der B 51. 

Das Regenrückhaltebecken erhält ein Stauvolumen von 1.700 m3 und hat die Aufgabe, das aus dem Baugebiet durch die geplante Versiegelung schneller und stärker abfließende Regenwasser zwischenzuspeichern und nur mit einer kleinen Auslauföffnung gedrosselt in die anschließenden Gräben weiterzuleiten. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Gräben bei Starkregen vor Hochwasser geschützt sind und Überschwemmungsschäden minimiert werden.

Das Becken ist als sogenanntes Trockenbecken konzipiert, das heißt es soll nach Regenfällen immer wieder langsam leerlaufen. Es gibt eine Ausnahme: In einem Teilbereich ist eine Tiefwasserzone geplant, die eine ständige Wasserreserve für Löschwasserzwecke vorhalten soll. Über einen Ansaugstutzen kann die Feuerwehr im Einsatzfall Löschwasser entnehmen, falls das Leitungsnetz der öffentlichen Wasserversorgung zeitgleich ausfallen oder nicht ausreichen sollte. Brandschutzvorschriften verlangen diese Art der „netzunabhängigen“ Löschwasserbevorratung immer stärker.

Die Tiefwasserzone muss nach DIN-Normen mindestens 2 m tief sein. Aus Sicherheitsgründen wird das Gelände umzäunt, etwa damit spielende Kinder nicht in die Nähe der Tiefwasserzone gelangen.

Rohrbruch in Ostercappeln

Bei Bauarbeiten an der Bremer Straße ist es am gestrigen Montag um ca. 22 Uhr auf Höhe des St.-Raphael-Krankenhauses zu einem Rohrbruch gekommen. Wegen des Druckabfalls hatten zeitweise Haushalte in verschiedenen Ortsteilen kein Wasser. Der WV Wittlage bedauert das und bemüht sich, das Problem bis zum heutigen Mittag zu beheben. Die Reparatur der Straßenoberfläche wird voraussichtlich bis zum Ende der Woche dauern. 

Anschluss an Schmutzwasserbeseitigung in Heithöfen

Der WV Wittlage schließt die Bad Essener Ortschaft Heithöfen an die öffentliche Schmutzwasserkanalisation an. Dafür verlegen die Mitarbeiter des Wasserverbands am Fiesteler Weg eine Abwasserdruckrohrleitung auf einer Strecke von 3.500 m. Die Leitungen aus Polyethylen haben einen Durchmesser von 63 mm bis 90 mm. Die Verlegung erfolgt hauptsächlich in offener Bauweise. Lediglich in direkter Ortslage und bei der Unterquerung des Mittellandkanals wird die Abwasserdruckrohrleitung in geschlossener Bauweise im sogenannten Horizontalspülbohrverfahren verlegt. Dafür wird ein Schacht für die Leitung zwischen der Start- und Zielgrube gebohrt, so dass keine Öffnung der Oberflächen erforderlich ist. Die Grundstücke werden über ein Druckentwässerungssystem aus einem Pumpenschacht mit separater Steuerung und Schneidradpumpe erschlossen. Das Abwasser wird über eine weitere Leitung zur Kläranlage Wittlage gepumpt und dort gereinigt. 

Mitverlegung Wasserleitung in Bohmte

Bis voraussichtlich Ende Juli dauern die Bauarbeiten an der Straße "Am Steinbrink" in Bohmte. Die Firma Nordhoff verlegt dort im Auftrag der Westnetz eine neue Gasleitung in der Größe PE DN 100. Der Wasserverband Wittlage nutzt die Bauarbeiten für eine Mitverlegung und erneuert die darunter liegende Wasserleitung. Die alte Astbestzementleitung, die mehr als ein halbes Jahrhundert alt ist, wird gegen eine Polyethylenleitung (PE da 160) ausgewechselt. Fünf Haushalte liegen an der ca. 260 Meter langen Baustrecke.

Neue Trinkwasserleitung für die Wittlager Straße

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang haben die Trinkwasserleitungen in der Wittlager Straße im Bad Essener Ortsteil Brockhausen zuverlässig ihren Dienst getan. Doch mehrere Rohrbrüche in den vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Leitungen in die Jahre gekommen sind. Der Wasserverband Wittlage tauscht deshalb die Asbestzement-Rohre aus den 1960er-Jahren gegen moderne Polyethylen-Leitungen mit einem Durchmesser von 160 mm aus. Die neue Leitung liefert auf insgesamt 473 Metern frisches Nass für 17 Häuser. Im Zuge der Baumaßnahmen werden außerdem einige Hausanschlüsse erneuert. Die Arbeiten sind in fünf Bauabschnitte unterteilt und dauern voraussichtlich bis in die erste Juli-Woche. 

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Im Westerbruch 67
49152 Bad Essen


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