Versuch mit Nebenwirkungen

Testlauf zur Klärschlammbehandlung verursachte vorübergehende Geruchsbelästigung.

Natbergen/Belm. Wie mehrfach berichtet unternimmt der Wasserverband Wittlage verschiedene Anstrengungen zur Entlastung der Belmer Kläranlage. Der Bau der Druckrohrleitung zwischen Vehrte und Schwagstorf ist eine der Maßnahmen, die dazu beiträgt. Als weitere Maßnahme soll die Klärschlammbehandlung auf der Kläranlage Belm erneuert werden. Derzeit werden Konzepte zum Bau eines Faulturms entwickelt, aber auch die maschinelle Schlammentwässerung wird weiterentwickelt. 

Dazu sollte geprüft werden, ob die Technik einer Schneckenpresse, wie sie seit kurzem auf der Kläranlage Natbergen eingesetzt wird, auch für die Entwässerung des Belmer Klärschlammes geeignet ist. Denn aufgrund unterschiedlicher Bedingungen, wie z. B. Industrie, Anzahl Haushalte, Gesundheitseinrichtungen, können sich die Klärschlämme von Ort zu Ort unterscheiden.

Zu Testzwecken wurde also Klärschlamm von der Belmer Anlage auf die Anlage in Natbergen verbracht. Der Test war technisch erfolgreich, allerdings mit einer starken Geruchsbelästigung verbunden, verstärkt durch die Schönwetterlage am Pfingstwochenende. Aufgrund der starken Geruchsentwicklung haben wir den Test sofort abgebrochen und das entwässerte Material sowie die vorhandene Restschlammmenge zeitnah und vollständig abgefahren. 

Wir bitten alle Betroffenen, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.


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